Tischlerei Innenausbau

Beim Fensterkauf auf die Details achten.

Mehrscheiben-Isolierglas, auch als Isolierverglasung oder Wärmeschutzverglasung bezeichnet, ist heutzutage der gängige Standard beim Einbau neuer Fenster. Doch auch bei diesen Scheiben kann sich, an kalten Wintertagen, Kondensat in den Randbereichen bilden. Das Problem kennen viele Haus- und Wohnungsbesitzer. Wenn das Fenster erst vor kurzem erneuert wurde, ist es für sie besonders ärgerlich.

Woher kommt jedoch das Problem? Der Teufel steckt auch hier im Detail.

Kondensat tritt auf, wenn warme Luft auf eine kalte Oberfläche trifft.

Warme Luft kann generell mehr Feuchtigkeit aufnehmen, als Kalte. Gelangt diese Luft nun an eine kalte Oberfläche (üblicherweise Fenster oder Außenwand) kühlt die Zimmerluft ab und die überschüssige Feuchtigkeit bildet sich als Beschlag an der jeweiligen Oberfläche.

Moderne Mehrscheiben-Isolierverglasungen lassen nur wenig Wärme durch und haben eine Füllung aus Edelgasen (Krypton oder Argon mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,01 bis 0,18 W/(m*K)). Am Rand sind die Scheiben mit Abstandhaltern verbunden, die meistens aus Aluminium bestehen. Aluminium hat jedoch, wie die meisten Metalle, ein sehr hohe Wärmeleitfähigkeit (Aluminium und Aluminiumlegierungen 75 bis 235 W/(m*K)). Die üblichen Aluminium-Abstandhalter sind dann die kälteste Stelle und genau hier kühlt die warme Zimmerluft ab. Abgesehen von den Wärmeverlusten führt die Kondensaatbildung mit der Zeit zu Schimmelbildung an den Silikondichtungen.

Fenster alt

Vor wenigen Jahren eingebautes Isolierglasfenster mit Aluminium-Randverbund. Die Scheibe beschlägt und mit der Zeit bildet sich Schimmel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Lösung ist einfach.

Neben dem üblichen Randverbund aus Aluminium sind heutzutage Abstandhalter aus Edelstahl, Thermoplastischen Kunststoffen in Kombination mit Edelstahl, z.B. Polypropylen, Polycarbonat oder Silikonschaum erhältlich. Diese werden als Warme-Kante-Abstandhalter oder Thermisch-optimierter-Abstandhalter bezeichnet und kosten lediglich zwischen 6 – 12 €/m² Fensterfläche zusätzlich. Ein ausgesprochen geringer Mehrkostenanteil, wenn man die Gesamtkosten eines neuen Fensters betrachtet. Diese liegen inkl. Aus- und Einbau zwischen 500 und 2.000 Euro für gängige Fenstergrößen.

Um unserem Ziel gerecht zu werden – eine hohe Qualität zum günstigen Preis zu bieten – bauen wir unsere Fenster ausschließlich mit Thermisch-optimierten-Abstandhaltern ein.

Fenster neu

Von unserer Tischlerei vor einigen Monaten eingebautes Isolierglasfenster mit Thermisch-optimiertem-Randverbund aus Thermoplastischem Kunstoff. Aufgenommen in dem gleichen Raum und zur gleichen Zeit, wie das vorab im Beitrag gezeigte Bild.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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