Tischlerei Innenausbau

Mit abgedichteten Fenstern fit für den Winter.

Der Herbst ist die richtige Zeit, um alte Fenster für den Winter vorzubereiten. Ein Alarmsignal für anstehende Maßnahmen sind beschlagene Fenster. Der Effekt entsteht, wenn die Feuchtigkeit von innen in den Scheibenzwischenraum dringt und nach außen nicht entweichen kann. Dabei durchfeuchtet nicht nur der Fensterrahmen, sondern unter Umständen wird auch das angrenzende Mauerwerk auf Dauer durchnässt. Alte Kastenfenster und Verbundfenster sind hiervon besonders betroffen und neben der unschönen Optik leidet das Holz besonders stark. Die Feuchtigkeit sprengt auf Dauer den Lack, den Kitt und das Rahmenholz.

Woher kommt das Schwitzen?

Fenster beschlagen

Beschlagene Fensterscheibe
vor der Bearbeitung.

Die warme Luft des Innenraumes hat üblicherweise eine Luftfeuchte von 50 bis 60 Prozent. Wenn die äußeren Fenster mindestens so dicht schließen, wie die Inneren, trifft die Innenluft auf die kalte Glasfläche des Außenflügels und die Feuchtigkeit kondensiert. Die Kondensation an einigen Fenstern ist oft höher als an anderen. Das hängt mit der Nutzung der Räume (Küche, Bad, Wäschezimmer) und der damit höheren Luftfeuchte zusammen. Unterschiede ergeben sich aber auch, wenn die die äußeren Fensterflügel dichter sind als die Inneren.

 

Fensterabdichtung

Fenster nach der Bearbeitung und Abdichtung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie sieht die Lösung aus?

Silikondichtungsprofil

Eingearbeitetes Silikonprofil.

Die Lösung liegt in der Abdichtung der inneren Fensterflügel mit dauerelastischen Silikonprofilen. Um langfristig die Haltbarkeit zu gewährleisten, werden heute keine selbstklebenden Dichtstoffe mehr verwendet, sonder eine Nut in den Flügel gefräst. Das wird von spezialisierten Tischlern sauber in Nebenräumen oder der Werkstatt erledigt, so dass der Wohnraum nicht durch Staub verschmutzt wird. In diese Nut wird der Silikongummi eingelegt. Um unterschiedliche Spaltmaße auszugleichen gibt es verschiedene Größen. Üblich sind 4 bis 10 Millimeter Profile. Die Wahl des richtigen Profils muss dabei dem Spalt angepasst werden. Sonst wird entweder die Fuge nicht ausreichend verschlossen, oder der Flügel klemmt und lässt sich nicht mehr richtig schließen.

Eine handwerklich korrekt ausgeführte Dichtung bringt messbare Erfolge und hat einen mehrfachen Nutzen. Sie verhindert nicht nur das Beschlagen des Außenflügels, sondern bietet gleichzeitig Schallschutz und minimiert die Wärmeverluste. Damit spart sie langfristig bares Geld.

Wichtig ist natürlich immer auch das richtige Lüften. So sollte in regelmäßigen Abständen kurz und kräftig durchgelüftet werden. Circa 5 bis 10 Minuten Durchzug reichen üblicherweise vollkommen aus. Dann ist wieder ausreichend frische Außenluft im Raum für ein gesundes Innenklima. Diese sorgt in Kombination mit der Dichtung für schöne und lange haltbare Fenster.

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